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    Dr.-Ing. Uwe Schümann

     

    Bauingenieur

    Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Holz,

    Holzschäden und Holzschutz

    Beratender Ingenieur in der Altbausanierung

     

     

     

  • Profil

    Dr.-Ing. Uwe Schümann

    Bauingenieur
    Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger

    für Holz, Holzschäden und Holzschutz
    Beratender Ingenieur in der Altbausanierung

     

  • Leistungsprofil

    Prüfung des Bauzustandes unter spezieller Beachtung der Schäden durch holzzerstörende Pilze und Insekten

    Endoskopie

    Holzschutzmittel | Nachweis

    Dendrochronolo

    Anleitung und Kontrolle

    Holzschutz im Baudenkmal

    Feuchtschäden im Mauerwerk

    Beratung zum Einsatz von alternativen Holzschutzmaßnahmen Heißluftverfahren, Mikrowellenverfahren, Infrarotverfahren

    Heißluftverfahren

    Prüfung von Altlasten nach früherer Anwendung von giftigen Holzschutzmitteln

    Holzfenster – Untersuchung von Schäden und Empfehlung von Holzschutz- und Sanierungsmaßnahmen

    Holz im Freien (GK 3) Balkone, Brücken, Holztürme

    Bohrwiderstandsmessung

    Title Text

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  • Dr.-Ing. Uwe Schümann

    Herr Dr. Schümann ist Bauingenieur und seit 1993 öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Holzschutz.
    Nach seinem Bauingenier-Studium hat er an der Hochschule Wismar als Dr.-Ing. promoviert. Seit 1982 arbeitet er als Holzschutzfachmann in der Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege.
    Er hat 1989/90 ein postgraduales Studium „Sachverständigenausbildung im Holzschutz" an der Technischen Universität Dresden und dem Institut für Forstwissenschaften in Eberswalde absolviert und an der Abschlussprüfung als Sachverständiger für Holzschutz erfolgreich teilgenommen.
    Von der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin ist die besondere Sachkunde durch eine öffentliche Bestellung und Vereidigung seit 1993 anerkannt und mit Zustimmung der Handelskammer Hamburg besteht seit mehreren Jahren eine Zeigniederlassung des Ingenieurbüros in Hamburg.

    Herr Dr. Schümann ist Gründungsmitglied und Vorsitzender des Holzschutzfachverbandes Norddeutschland e.V. Schwerin und Mitglied im bundesweiten „Ausbildungsbeirat — Sachkunde für Holzschutz am Bau". Vor Beginn seiner selbstständigen Tätigkeit als Holzschutzsachverständiger im Jahr 1992 war er zwei Jahre lang tätig im Ingenieurbüro für Bauwesen Schwerin mit Aufgaben zur Sanierungsplanung in der Altstadt Schwerin und hat 10 Jahre in Planung und Bauleitung im Baubetrieb „Denkmalpflege Schwerin" gearbeitet, einschließlich gutachterlicher Tätigkeit im Holzschutz.

     

  • Holzschäden

    Holz ist ein Naturbaustoff,
    der dem natürlichen Kreislauf von Wachstum und Verfall unterliegt.


    Beim Einsatz von Holz als Baustoff kommt es darauf an den natürlichen Kreislauf durch künstliche Eingriffe - d.h. durch Anwendung der Baukunst - zu unterbrechen, um die Holzkonstruktion möglichst lange für unsere Zwecke zu nutzen.

     

     

    Wachstumsvoraussetzungen für holzzerstörende Pilze und Insekten sind

    - O  organische Substanz, die Nahrungs- und Entwicklungsgrundlage für die                    holzzerstörenden Pilze ist
    - F  Feuchtigkeit
    T  Temperaturen, die für eine Pilzentwicklung ausreichend ist
    - I   Infektion durch Sporen oder Myzel

    Wichtigste Forderung des Holzschutzes ist es, Holzbauwerke so zu konstruieren, dass die natürlichen Wachstumsbedingungen für Pilze und Insekten in mindestens einer lebensnotwendigen Voraussetzung ausgeschlossen werden.

    Holzzerstörende Pilze: Braunfäule, Weißfäule, Moderfäule

    Weißfäulepilze 

    Bei Schäden durch Weißfäulepilze wird im Holz das Lignin – ein brauner Holzbestandteil – zersetzt und es bleibt weiße Zellulose mit geringer Festigkeit übrig.

    Moderfäule 

    Moderfäule wird durch eine Reihe von niederen Pilzen verursacht, die ein hohes Feuchtigkeitsbedürfnis haben. Der Schaden tritt an Hölzern in der Erd – Luft - Zone am Boden oder bei ständigem Wasserkontakt auf. Das Erscheinungsbild erinnert an Braunfäule: Feuchtes Holz färbt sich dunkel und wirkt oberflächlich modrig, der würfelförmige Bruch in der Oberfläche ist sehr klein, geschädigtes Holz ist grau bis schwarz verfärbt und weich. Bei Belastung kommt es zum kurzfaseriger Bruch.

  • Pilze

    Echter Hausschwamm

    Brauner Kellerschwamm

    Weiße Porenschwämme

    Moderfäule

    Schimmelpilze

    Blättlinge

  • Insekten

     Hausbockbefall

     

    Bei den holzzerstörenden Insekten - im Volksmund als „Holzwürmer“ bezeichnet - handelt es sich im wesentlichen um solche Arten von Insekten, die sich vom Holz ernähren. Nach der Art der Holzzerstörung können Trockenholzinsekten und Feuchtholzinsekten unterschieden werden und die Feuchtholzinsekten können auf Grund ihrer Entwicklungs- und Lebensbedingungen wiederum in Frischholzinsekten und Faulholzinsekten eingeteilt werden.

    Dielung mit Altschäden durch den Gewöhnlichen Nagekäfer

    Feuchtholzinsekten

     

    Die Feuchtholzinsekten befallen vorgeschädigtes Holz, das durch holzzerstörende Pilze bereits in der Festigkeit gemindert ist oder durch einen hohen Feuchtegehalt erweicht ist. Ihr Vorkommen ist immer als Merkmal für weitere - unter Umständen auch verdeckte - Pilzschäden zu werten. Zu den Fechtholzinsekten gehören Trotzkopf (Dendrobium pertinax od. Coleostethus pertinax) und Gescheckter oder Bunter Nagekäfer (Xestobium rufovillosum).

    Hausbock

     

    Da Fichte kein Farbkernholz bildet, können die Larven des Hausbock überall im Balken das Holz zerstören.

    Gewöhnlicher Nagekäfer

     

    Trotzkopf und 

    Gescheckter Nagekäfer

     

  • Pilzbefall im Baumstamm

    (Braunfäule als Stammfäule)

    Insektenbefall im Baumstamm

    (Halsgrubenbock als Frischholzinsekt)

  • Typische Schadensbereiche am verbauten Holz in älteren Mehrfamilienhäusern

     

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